Wir haben diese Idee von der „Simorgh-Gruppe“ aus Berlin übernommen. Bei „Otaghe Gerd“ geht es um den regelmäßigen Austausch von Meinungen und Ideen. In einem geschützten Raum.
„Otaghe Gerd“, auf Deutsch „Das runde Zimmer“, ist ein gesellschaftlicher Raum zur Diskussion und zum Austausch von Meinungen. „Otaghe Gerd“ wurde ins Leben gerufen, um eine Kultur und Gemeinschaft zu schaffen, in der regelmäßig tiefergehende und offene Dialoge und Gespräche stattfinden. Was „Otaghe Gerd“ einzigartig macht, ist die Tatsache, dass dieses Podium niemandem gehört. Vielmehr ist die Gemeinschaft der Teilnehmenden verantwortlich für die Begegnungen und das Programm. Das runde Zimmer ist ein Raum, in dem alle Stimmen gehört werden und alle Stimmen wichtig für die Entwicklung des Programms sind.
Das gesamte Programm wird durch eine Kultur der Demokratie definiert. Die Themen werden von den Teilnehmenden vorgeschlagen und über die gleichnamige Facebook-Gruppe gewählt. Die Sitzungen werden von den „Regeln des Raums“ getragen, die als Richtlinien gelten und einem offenen und direkten Austausch von Sichtweisen dienen. Dabei steht immer eine Atmosphäre der Höflichkeit und Freundlichkeit an oberster Stelle.
Ein Projektor hilft den Teilnehmenden stets, das Thema, den Leitgedanken der Diskussion, die Redezeit sowie die Meldeliste vor Augen zu haben. Die Diskussion wird moderiert, die Moderation leitet die Sitzungen und erinnert die Teilnehmenden höflichst an die Regeln und Prinzipien des Raums erinnert. Die geäußerten Meinungen werden von den Moderatoren weder kommentiert, noch wird für sie Partei ergriffen. Vielmehr werden die Teilnehmenden kontinuierlich eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen.
„Otaghe Gerd“ ist zweisprachig, Persisch und Deutsch. Wir möchten ausdrücklich auch die Deutsch-Iraner, die weniger gut Persisch können, ermuntern, an der Debatte teilzunehmen.
Das erste Treffen fand am 6.August statt.
Das zweite Treffen fand am 01.Oktober statt.



