Vom Oktoberfest nach Teheran und zurück: Eine Lesung mit Jasmin Tabatabai
Am 25. September 2011 war Jasmin Tabatabai unser Gast und las vor einem begeisterten Publikum aus ihrem Buch „Rosenjahre – Meine Familie zwischen Persien und Deutschland“.
Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig eröffnete diesen besonderen Abend im Kölner Stadtgarten, der trotz sommerlicher Temperaturen bis zum letzten Platz gefüllt war, und überraschte die Anwesenden mit einer persischen Begrüßung: „Schab be kheir, Guten Abend!“ Als eine Unterstützerin der ersten Stunde begleitet sie den DIWAN von Anfang an – und freute sich sichtlich über die positive Resonanz, die der Verein in so kurzer Zeit in Köln und darüber hinaus ausgelöst hat.
Sie outete sich als Kennerin der iranischen Szene in Köln – und gab sogar zu, davon gehört zu haben, dass Perser auch einmal gerne zum Frühstück einen Schafskopfeintopf löffeln.


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Bildergalerie
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Im Alter von kaum zwanzig Jahren beschließt Jasmins Mutter Rosemarie, der Liebe ihres Lebens in den Iran zu folgen. Plötzlich findet sie sich in einer anderen Welt: in prächtigen Moscheen, einfachen Dörfern auf dem Land und in den Teheraner Basars. Fast überall trifft sie auf Menschen mit einer liebenswerten Mischung aus Neugier und Herzlichkeit – nicht zuletzt in der erweiterten Familie Tabatabai. Alles begann auf dem Oktoberfest im Jahr 1956, wo die schüchterne Rosemarie Modjtaba traf, einen persischer Unternehmer. Trotz aller Widerstände folgte sie ihm in seine Heimat – der Beginn einer faszinierenden Liebesgeschichte. In Teheran bringt sie vier Kinder, darunter ihre Tochter Jasmin, zur Welt. Gemeinsam erlebt die Familie viele glückliche Jahre – bis die islamische Revolution alles verändert.
Jasmin Tabatabai, in Teheran geboren 1967, ist einer der erfolgreichsten Film-und Theaterregisseurinnen und Schauspielerinnen in Deutschland. Sie ist auch erfolgreich als Musikerin, und lebt zusammen mit ihrer Familie in Berlin. Die Briefe ihrer deutschen Mutter an ihre Großmutter aus dem Iran inspirierten sie, die „Rosenjahre“ zu schreiben.


